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Die Diskussion um die Masken wird aktuell stark aufgeheizt geführt. Während die einen die Träger loben, bezeichnen Andere den Effekt als falsches Gefühl der Sicherheit. Auf der einen Seite beruft man sich darauf, dass es nicht vor der eigenen Infektion schützt, auf der Anderen wird der Schwerpunkt allerdings anders gesetzt. So empfiehlt neben uns auch die Stadt Braunschweig zur Gesichtsmaske zu greifen. Im Vordergrund steht die Funktion als Spritzschutz beim Sprechen, Husten und Niesen. Bekanntlich überträgt sich der Coronavirus am häufigsten per Tröpfcheninfektion. Im Supermarkt eine Gesichtsmaske zu tragen soll also nicht den Eigenschutz fördern, sondern vor allem Fremden das Gefühl geben, dass seitens des Trägers ein Verantwortungsbewusstsein ausgeprägt wurde. Es ist uns daher ein Anliegen, im Interesse aller, eine möglichst breite Akzeptanz für das Tragen genähter Gesichtsmasken zu schaffen. 

 

Um unseren Behauptungen Substanz zu verleihen, möchten wir an dieser Stelle das Robert-Koch-Institut zitierten:

"Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder bei der aktuellen Knappheit eine textile Barriere im Sinne eines MNS (sogenannte community mask oder Behelfsmaske) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz)."

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html#FAQId13545204 - Stand: 02.04.2020

 

Um sich selbst zu schützen, empfehlen wir eindringlich, den Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gewissenhaft nachzukommen. Diese finden Sie hier.

Im nachfolgenden Video sehen Sie anhand eines Experiments der Universität Weimar die Auswirkung verschiedener Hilfsmaßnahmen auf die Atemluft beim Husten.